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Pùnkitititi

(Breakfast included)

Mozartwoche 2021

Eine Kooperation mit der Internationalen Stiftung Mozarteum

22. und 25. Jänner 2021 jeweils um 17:00

 

Karten sind ausschließlich beim Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum unter +43 662/873154, tickets@mozarteum.at oder www.mozarteum.at erhältlich.

 

Doug Fitch, Regie, Bühne, Kostüme

Florian Willeitner, Musikalische Leitung, Arrangements & Kompositionen nach Mozart

wird bekanntgegeben, Schauspieler

Stephen Greco, Storyboard

Pool of Invention Ensemble

Florian Willeitner (DE), Violine, Soulfiddle& Mandoline

Dalina Ugarte (Venezuela), Violine

Joschi Öttl (AT), Trompete, Flügelhorn

Marko Ferlan (SLO), Gitarre, Kontrabass

Gernot Haslauer (AT), Kontrabass, Posaune

Philipp Lamprecht (IT), Schlagwerk

Ensemble des Salzburger Marionettentheaters

Inhalt und Story

Ein gut gekleideter Mann mittleren Alters betritt ein seelenloses, modernes Hotelzimmer, stellt sein Gepäck ab, setzt sich auf einen Stuhl und fällt in eine Existenzkrise. Von seinem Balkon im 36. Stockwerk beobachtet er vorbeifliegende Flugzeuge während er die Möglichkeiten in seinem Leben abwägt. Wohin soll er gehen? Was soll er tun? Die Wolken verraten ihm nicht, weshalb sein Vertrag an der Oper beendet wurde oder weshalb ihn seine Frau verlassen hat und warum viele Dinge so sind wie sie sind. Vielleicht Selbstmord? Plötzlich fängt der Hutständer im Raum an, über seine eigenen Identitätsprobleme zu erzählen und erklärt, dass er immer eine Lampe sein wollte. Halluziniert er etwa, als der gesamte Inhalt aus der Minibar lebendig wird und ihn zum Tanzen bringt? Schließlich erwacht das gesamte Zimmer stürmisch zu Leben und bestärkt ihn darin, dass das begonnene Ringen den Kampf Wert ist.

 

Als humorvoll stummfilmartige Meditation darüber, was es lebenswert macht, im Angesichte unserer eigenen, uns umgebenden Dämonen zu leben, ist Pùnkitititi (Breakfast Included) von einer musikalischen Collage aus bekannten, unbekannten, fertigen und fragmentarisch erhaltenen Kompositionen Mozarts inspiriert. Die Fragen, die im Mittelpunkt der Geschichte stehen sind einfache, deren musikalisches Einfühlungsvermögen wohl daher rührt, da er möglicherweise eine ähnliche Erfahrung an Selbstzweifel mit anschließender Genesung durchgemacht hatte, als er diese Musik zu Notenpapier brachte. Es geht nicht darum, wie sich Glückseligkeit am besten vor Leid versteckt, sondern vielmehr, wie man beides in das eigene Lebensgefüge zulässt. Pùnkitititi ist eine allegorische Personifizierung jener quälenden Gefühlsregung, die uns alle irgendwann einmal verfolgt und uns provoziert uns selbst zu fragen: weshalb lohnt es sich überhaupt, morgen wieder aufzuwachen?

Sei kein Gefangener der Vergangenheit:
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