Das Theater

Das Salzburger Marionettentheater: eine 100-jährige Familientradition. Erfahren Sie noch mehr über die Geschichte des Salzburger Marionettentheaters und lesen Sie über unser Haus.

Lernen Sie unser Ensemble und unsere Bildhauer kennen, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen, erfahren Sie mehr über den Verein und werden Sie Mitglied und erhalten Sie detaillierte Informationen zur Miete unseres Theaters.

1991

Mozartjahr – Premiere von „Così fan tutte“ in der Inszenierung von Götz Friedrich. Die Salzburger Marionetten haben nunmehr alle 5 großen Mozartopern im Repertoire.

1993

Koproduktion mit dem Salzburger Landestheater von Mozarts „Entführung“ für Kinder.

1994/95/96

TV- und Videoaufzeichnung aller 5 großen Mozartopern in Kooperation mit 3sat und mit Sir Peter Ustinov als Erzähler.

1996

Erstmaliges Mitwirken bei den Salzburger Festspielen im Kleinen Festspielhaus. In Carl Maria von Webers Oper „Oberon“ treten die Marionetten gemeinsam mit Sängern, Schauspielern, Chor und Orchester auf.

1997

Koproduktion mit dem Salzburger Landestheater von Janos' „Der Josa mit der Zauberfiedel“, einem von Wilfried Hiller vertonten musikalischen Märchen für Kinder. Produktion von „Ein Fall für Mozart“: Ein Erzähler führt Kinder durch die fünf großen Mozartopern.

1992–1998

Tourneen und Gastspiele u.a. in die USA, nach Argentinien, Japan, Taiwan, Athen, Venedig, Paris, England, Deutschland, Beirut und in die Schweiz.

1998

Erstmalige Zusammenarbeit mit den Osterfestspielen Salzburg in Sergej Prokofieffs „Peter und der Wolf“ mit Tobias Moretti als Erzähler. Anlässlich des 70. Geburtstags Gretl Aichers und des 85. Geburtstags des Salzburger Marionettentheaters wird auf der Festung Hohensalzburg das Marionettenmuseum „Welt der Marionetten“ eröffnet.

2001

Premiere von „Ein Sommernachtstraum“ von W. Shakespeare.

2003

Im Februar feiert das Marionettentheater sein 90-jähriges Bestehen. Restaurierung des Pausenfoyers. Im Dezember findet die Premiere von E. Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ statt.

2004

Februar/März: fünfwöchige USA-Tournee. Im Herbst reist das Theater nach Japan. Der Verein „Freunde des Salzburger Marionettentheaters“ wird gegründet.

2005

Im Juli Premiere von „Eine Stunde mit Mozart“. Gastspiele in der Schweiz, in Frankreich und Ungarn. November/Dezember: sechswöchige USA-Tournee.

2006

Das Theater gastiert im März 3 Wochen lang im Pariser Théâtre Déjazet mit seinem Mozart-Repertoire. Anschließend Vorstellungen in Straßburg und Mailand. Im Juli und August nimmt das Theater am Zyklus aller 22 Mozart-Opern der Salzburger Festspiele teil und erarbeitet in Koproduktion „Bastien und Bastienne“ und „Der Schauspieldirektor“. Im Herbst spielt das Theater Vorstellungen in Costa Mesa/Kalifornien und tourt im Dezember drei Wochen durch Frankreich. Seit 1913 absolvierte das Salzburger Marionettentheater 250 Gastspielreisen und Tourneen im In- und Ausland.

2007

Wiederaufnahme der Koproduktion mit den Salzburger Festspielen „Bastien und Bastienne“ und „Der Schauspieldirektor“. Ab Mai Proben für das Broadway Musical „Sound of Music“ mit Premiere zu Beginn der 5-wöchigen USA Tournee am 2. November 2007 in Dallas.

2008

Sound of Music Premiere in Salzburg. Tourneen nach Athen, Madrid. Drei Wochen Paris-Gastspiel mit einer französischen Version des „Sommernachtstraums“ im Dezember.

2009

Auftritte in Essen und Leverkusen. Eine Tournee führt das Theater zum ersten Mal in den arabischen Raum zum „Spring of Culture“ nach Bahrain. Weitere Reisen: Türkei, Griechenland, Finnland.

2010

Erneute Einladungen nach Bahrain, Algerien und Abu Dhabi. Neuproduktion von Claude Debussys „La boîte à joujoux“ (Die Spielzeugschachtel) für die Ittinger Pfingsttage. András Schiff wird das Ensemble live am Klavier begleiten. Produktion einer französischen Fassung von „The Sound of Music“ für ein vierwöchiges Paris-Gastspiel über Weihnachten und Neujahr.

2011

Gastspiele in Taiwan, im Wiener Konzerthaus und Palermo

2012

Gretl Aicher, die langjährige Prinzipalin des Marionettentheaters, stirbt völlig unerwartet am 14. März.

Koproduktion mit dem Salzburger Landestheater: Der Ring des Nibelungen. Gastspiel in der New Yorker Carnegie Hall. Im Herbst Tournee in die Schweiz und nach Frankreich.

2013

Gastspiel in Muscat/Oman. 27. Februar: Das Salzburger Marionettentheater feiert sein 100-jähriges Bestehen u. a. mit der Wiederaufnahme des Märchens Schneewittchen. Im September Premiere der Neuproduktion von Alice im Wunderland. Eine große Tournee führt das Theater durch die USA.

2014

Koproduktion mit dem Salzburger Landestheater „Im Land der wilden Kerle“ und „Die Zauberflöte“. Neueinstudierung von „Der Barbier von Sevilla“ anlässlich einer Kooperation mit den  Salzburger Pfingstfestspielen unter Cecilia Bartoli. Gastspiele in Frankreich, Deutschland, sowie 5-wöchige USA Tournee.

2015

Neuproduktion von „Peter und der Wolf/Rotkäppchen“. Gastspiel Brüssel „Der Ring des Nibelungen“, im Herbst erste China-Tournee

Die Bildhauer

Anton Aicher

In einem kleinen Dorf in der Südsteiermark wird Anton Aicher 1859 geboren. Seine Begabung zum Schnitzhandwerk wird in früher Jugend erkannt und er wird zu einem bekanntem Altarschnitzer in die Lehre geschickt, später nach Wien auf die Kunstakademie. Der junge Bildhauer wird an eine Lehrstelle der Bildhauerklasse an der Staatsgewerbeschule Salzburg berufen. Das Interesse an beweglichen Figuren führt Anton Aicher nach München zu einem der damaligen Meister des Puppenspiels, „Papa” Schmid. Der Grundstein für das Marionettenspiel wird gelegt. Aicher beginnt kleine Köpfe zu schnitzen, Körper zu bauen. Rosa Aicher, seine Frau, schneidert die Kostüme, und am 27. Februar 1913, mit Mozarts Jugendoper Bastien und Bastienne, erfolgt der erste öffentliche Auftritt von „Prof. Anton Aichers Künstler Marionettentheater”.

Graf Schaffgotsch und Luise Spannring

Zu dem Bühnenbildner Graf Schaffgotsch gesellt sich im Jahr 1926 auch die bereits renommierte Salzburger Keramikerin Luise Spannring. Für Mozarts Jugendwerk Apollo und Hyazinth, modelliert sie Köpfe, Hände und zum Teil auch ganze Figuren. Diese Bühnenproduktion zählt bis zum heutigen Tag zu einem besonderen Juwel des Salzburger Marionettentheaters.

Sepp Aichberger

Sepp Aichberger, ein begabter Schüler Anton Aichers aus der Wiener Zeit, kommt nach Salzburg und übernimmt die Weiterentwicklung des Schnitzhandwerks für die Anforderungen des Theaters.

Für das Gastspiel 1936 in St. Petersburg und Moskau verlangt man einen Meter große Figuren für die zu bespielenden Freilichttheater und großen Bühnen. Der schöne Kopf der Tänzerin Anna Pawlowa stammt von Aichberger.

Sepp Pyffrader

Sepp Pyffrader, ein bekannter Salzburger Bildhauer, gestaltet 1937 die Köpfe für die vielleicht erfolgreichste Aufführung der Zeit: Der Diamant des Geisterkönigs von Ferdinand Raimund.

Josef Magnus

Josef Magnus stößt 1945 zur Künstlergemeinschaft. In Zusammenarbeit mit Friedl Aicher werden die Salzburger Figuren weiterentwickelt. Am Programm steht der Jedermann von Kurt Nachmann, das alte Puppenspiel Doktor Faust, Der Salzburger Don Juan, Die Gärtnerin aus Liebe, sowie Max und Moritz. Magnus ist die Hauptstütze für die Erstellung vieler neuer Programme, u.a. Die Zauberflöte, Die Entführung aus dem Serail, Schneewittchen, Dornröschen.Unter seiner Hand entstehen schönste Köpfe und bezauberndste Märchenfiguren.

Jakob Adelhart

1948 kommt Jakob Adelhart als Bildhauer zum Ensemble und schafft die außergewöhnlich charaktervollen Puppenköpfe zu Josef August Lux' Don Quixote.

Werner Dürnberger

Werner Dürnberger, Bildhauer, Maler, Grafiker, Puppenspieler und Bühnenbildner des Theaters, schnitzt die Köpfe zu Shakespeares Der Sturm. Durch die Vielseitigkeit Dürnbergers entstehen andere zahlreiche Märchenfiguren. Neues wird auf die Beine gestellt. Zur Mozartwoche 1975 La finta giardiniera,1978 Der Nussknacker, beide zusammen mit Josef Magnus.

Edmund Pointner

Edmund Pointner, Salzburger Bildhauer, beginnt seine Arbeit an den wichtigsten Neuinszenierungen der kommenden Jahre. 1982 als Gemeinschaftsproduktionen mit dem ZDF entstehen Mignon, Die Verkaufte Braut, und Der Waffenschmied. Er schafft phantastische Gestalten zu Hoffmanns Erzählungen, Figaros Hochzeitund im Mozartjahr 1991 Così fan tutte.

Pierre Monnerat

Seit 1996 verbindet Pierre Monnerat eine enge Zusammenarbeit mit dem Salzburger Marionettentheater. Der Absolvent der Hochschule der Künste in Genf baute 1996 die Puppen für Oberon, eine Koproduktion zwischen dem Marionettentheater und den Salzburger Festspielen. Seither fertigte er alle Puppen für Neuinszenierungen des Salzburger Marionettentheaters: 1997 Josa und die Zauberfidel, 1998 Peter und der Wolf, 2001 Ein Sommernachtstraum, 2004 Hänsel und Gretel sowie 2006 Bastien und Bastienne/Der Schauspieldirektor.

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Salzburger Marionettentheater

Schwarzstraße 24, A 5020 Salzburg

T (+43 662) 87 24 06, F (+43 662) 88 21 41, M info@marionetten.at

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Abgerufen am: 25.09.2018

 

 
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