PRINZESSINNENDRAMEN i, ii UND v

Elfriede Jelinek

Dauer: 1 Stunde 10 Minuten

in deutscher Sprache ohne Übertitel

Inszenierung Franz-Xaver Mayr, Korbinian Schmidt    

Dramaturgie: Moritz von Schurer

Mit: Genet Zegay, Hannah Jaitner, Martin Trippensee

Puppenspieler: Anne-Lise Droin, Pierre Droin, Heide Hölzl

Elfriede Jelinek erzählt altbekannte Märchen weiter: Schneewittchen, eine gebildete und reflektierende junge Frau erkennt ihre eigene Naivität: Die Wahrheit über ihre Schönheit steht im Konflikt mit ihrer Hoffnung auf eine Zukunft. Auf der Suche nach den Zwergen, in Gefahr einem heimtückischen Verkleidungsanschlag der grantigen Königin in Form eines banalen Apfels zum Opfer zu fallen, gerät sie unverhofft an den Jäger. Der erkennt jedoch keine naive Schönheit mehr vor sich und scheint diesmal ernst zu machen. 
Währenddessen wird die, durch ihr langes Schlafen verhinderte Kollegin Dornröschen von einem Unbehagen in Form ihres Erlöserprinzen heimgesucht, den sie weder aussuchen noch abwählen darf und zufrieden sein muss, dass überhaupt mal einer daherkommt. 
In Jelineks Prinzessinnendramen geht es um Geschlechter und Macht und darüber, was das miteinander zu tun hat.

Schmidt studierte Bühnenbild am Mozarteum Salzburg und anschließend Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Mayr absolvierte das Studium angewandte Theaterwissenschaft in Gießen ehe er an der Zürcher Hochschule der Künste sein Regiestudium antrat. Prinzessinnendramen ist nach Thomas Bernhards Ein Kind und Horváths Zur Schönen Aussicht ihre dritte gemeinsame Theaterarbeit.

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Abgerufen am: 17.01.2018

 

 
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